Projektideen
Mit unseren Projekten möchten wir einen Beitrag dazu leisten, die Identifikation mit Vierlanden, den nachbarschaftlichen Zusammenhalt und das ehrenamtliche Engagement für die Region zu stärken.
Ökologische Landwirtschaft: Unterstützung der SoLawi Vierlande
Es wird eine enge Kooperation mit der ortsansässigen SoLawi Vierlande angestrebt, deren Haupt-Produktionsflächen sich am Neuengammer Hinterdeich auf dem Nordufer der Gose-Elbe befinden.
Im Haupthaus wird in unserem Co-Working- Space auch die Büroarbeit für die Anbauplanung der Solawi Vierlande erledigt.
Das historische Toilettenhäuschen oder auch der Keller des Schulgebäudes bietet Platz für die Unterbringung des SoLawi-Gemüse-Depots.
Auf den Flächen direkt am Fluss links neben dem Steg fände sich Platz für kleine Gemüse- Schaubeete, mit denen die SoLawi ihre Arbeit der Öffentlichkeit präsentiert.
In Kooperation mit dem großen lokalen Netzwerk der SoLawi Vierlande können auch Gruppenangebote zur Natur- und Umweltbildung stattfinden.
Geschichte - das Denkmal und der Erhalt seiner Geschichte(n)
Wir möchten den Denkmalcharakter der Schule zum Ausgangspunkt von Projekten machen sowie die historische Nutzung des Gebäudes dokumentieren und der Öffentlichkeit zugänglich machen.
- Die Alte Schule Seefeld soll sich als Teil der Bergedorfer Museumslandschaft verstehen und präsentieren.
- Links neben der Eingangstür vor der großen Backsteinwand ist Platz für eine Stelltafel zur Geschichte des Gebäudes. Hier kann die Schulgeschichte und die Rolle Fritz Högers beim Umbau in Wort und Bild kurz umrissen werden.
- Am Tag des offenen Denkmals wird das Gelände der Schule im Rahmen einer fachkundigen Führung zugänglich gemacht.
- Denkbar ist ein Zeitzeugenprojekt unter Einbindung von SchülerInnen umliegender Schulen, z.B. der Schule Ernst-Henning-Straße oder der Stadtteilschule Kirchwerder. Ehemalige SchülerInnen der Schule können befragt werden, daraus kann eine digitale Ausstellung entstehen, auf die am Gebäude mit QR-Code hingewiesen wird.
Alltagsbildung - die Tradition der Projektschule
Wir wollen mit unserem Konzept an die letzte Nutzung des Gebäudes als "Projektschule Seefeld" anknüpfen und eine Multifunktionswerkstatt, einen Musikraum einrichten, das Bootslager wieder bestücken und den Holzbackofen in Betrieb nehmen.
- Die alte Tonwerkstatt im Keller soll als Multifunktionswerkstatt eingerichtet werden. Hier können Workshops im Mosaiken, töpfern und andere künstlerisch-handwerkliche Projekte ihren Ausgang finden. Auf dem Gelände selbst gibt es vermutlich auch aus Sicht des Denkmalschutzes geeignete Flächen für großflächigere Mosaike, die gemeinschaftlich gestaltet und umgesetzt werden können. Denkbar sind hierfür z.B. Kooperationen mit lokalen Flüchtlingsunterkünften, Schulen u.Ä.
- Im Nebengebäude des ehemaligen Toilettenhäuschens könnte ein Raum für Musikunterricht und ein kleines Tonstudio seinen Platz finden. Ein Tonstudio für lokale MusikerInnen könnte die Möglichkeit bieten, professionelle Aufnahmen zu machen.
- Der alte Kanu-Bootsschuppen steht noch. Mehrere große Kanus könnten hier lagern, mit denen Gruppen von Schülern, Jugendverbänden oder aus der Nachbarschaft Ausflüge auf der Gose-Elbe unternehmen. Diese könnten verbunden werden mit Praxisprojekten ökologischen Lernens wie z.B. einer regelmäßigen Beprobung und Analyse des Wassers von Gose- und Dove-Elbe sowie Tatenberger Bucht.
- Im Hof der Schule steht ein großer Holzbackofen. Hier könnten regelmäßige Backtage stattfinden, bei denen am Backen interessierte Nachbarn zusammenkommen, um ihre Erfahrungen austauschen. Denkbar wäre auch eine Verteilung der Produkte über das Depot-Netzwerk der SoLawi.
Natur - und Artenschutz: Kooperation mit einem Umweltverband
Am Gebäude und in der unmittelbaren Umgebung der Schule könnten kleine Projekte des Natur- und Artenschutzes realisiert werden.
- In Kooperation mit einem lokal tätigen Umweltverband könnte ein Storchennest aufgestellt werden, ein Schleiereulenkasten und Fledermauskästen könnten am Haus angebracht werden.
- In Zusammenarbeit mit einem Imker könnten Bienenkästen aufgestellt werden – auch hieran ließen sich umweltpädagogische Führungen für Jugendgruppen und interessierte Erwachsende anknüpfen.
- Denkbar wäre auch eine kleine Streuobstwiese am Nord Ufer der Gose-Elbe.